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Wiederum
sehr früh am Morgen startete wir auf unsere heutige Etappe
mit dem Ziel Alice Springs. Die vor uns liegenden 500 km
schienen heute endlos, zumahl wir die gestrige Luritija Road
bis zum Lasseter Hwy erst zurückfahren musste, andere Pisten
sind hier nur mit 4Radantrieb zu meistern. Nach einem
Zwischenstopp bei Erldunda, wollten wir noch die Hensbury
Meteoritenkrater besichtigen, welche ca. 15 km abseits der
normal befahrbaren Strasse liegen. So
dauerte es auch fast ein ganze Stunde, um auf der stellenweise
sehr buckligen Piste voranzukommen. Am
Halteplatz vor der Einschlagstelle angekommen, führt ein ca.
300m langer 'Weg' zu dem Krater. Dieser selbst ist schon
stark von Errosion geebnet, so dass man ihn leicht begehen
kann. Hier machten wir zum Ersten mal Bekanntschaft mit
sehr lästigen Plagegeistern, von deren vorhandensein wir
schon des öfteren Hörten, aber bisher glücklicherweise
verschont blieben. Diese Fliegen verfolgten einen einfach
unerläßlich, so das wir schnellen Fußes Flucht ins Auto
nahmen. Nach
weiterer Fahrt erreichten wir schließlich Alice Springs, ein
verschlafenes Örtchen mit einer Menge an Sehenswerten. So
erkundeten wir den Rest des Tages die Stadt (Royal Flying
Doctors, 'The School of Air', ... ), fanden im jugendlichen
Motel Elke's Backpaker Resort Unterkunft, und bereiteten uns
auf unserer morgige Wanderung in den West Macdonnell Ranges
vor. Abendessen sollte man unbedingt im Overlander Steakhouse
(in der Hartley Street 72, ab 18.00 Uhr geöffnet), wo
leckeres Kangaroo serviert wird.
Am
vorletzten Tag im Outback führte uns unsere Reise, wie schon
erwähnt, in die West Macdonnell Ranges, deren befahrbare
Ausdehnung sich über 150 km erstreckt. Im Simpson Gap
herrschte eine größeres Buschfeuer, so dass die gestern von
uns geplante Wanderung gestrichen werden musste. So
fuhren wir weiter über Orches Pits, Ormiston Gorge bis nach
Glen Helen, wo einer der ältesten Flüsse sich durch das
Gestein herabgegraben hat. Im Ormiston Gorge kann man eine
schöne Rundwanderung entlang der Felsen machen. Der Rückweg
führt durch das Flußbett, in welchem man mit etwas Glück
die scheuen Blackfodwalibies antrifft.
Zurück
in der Stadt besuchten wir das 'Snake center', in welchem viele
der heimischen Schlangen und Echsen zu betaunen sind. Diese
Informationen ein Tag vorher hätte unsere Wanderung in den
Ranges sicher etwas vorsichtiger ausfallen lassen... . So nahmen wir
dann Abschied von diesem interessanten
Fleck im Herzen Australiens und bereiteten den morgigen Abflug
ins subtropische Cairns
vor.
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