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Um
der heissen Mittagssonne zu entgehen, wollten wir recht zeitig
am Morgen aufbrechen. Bestückt mit frisch gebrühtem Kaffee
verliessen wir gegen 4:30 Uhr das wohlvertraute Ressort,
um etwas ausserhalb die Dunkelheit der Nacht zu nutzen, und den
ungetrübten Sternenhimmel zu bewundern. Um nicht die
Kängaroos in unser Scheinwerferlicht zu locken (ein fast
Zusammenprall mit einem 'richtigen' Kangaroo sollte uns
noch in Schrecken versetzten) , warteten wir noch bei einem
gemütlichen Frühstück im Auto bis die ersten
Tageslichtstrahlen wahrnehmbar wurden, und fuhren dann die
einsame Strecke bis in den Kings Canyon.
Nachdem
der Empfang des Ressorts-Radiosender versiegte, fielen
uns doch recht nette Lieder ein, welche uns während der 300
km Fahrtstrecke die Zeit vertrieben.
Ein
unbeschreibliches Gefühl weitab von der Zivilisation
umherzufahren, und die Ruhe und Einsamkeit Zentralaustraliens
zu erleben. Andererseits war es auch eine
berauschende Abwechslung einem (der wenigen)
entgegenkommenden Autos aus der Ferne schon zuzusehen, und
über Modell oder Farbe zu spekulieren.
An
unserem heutigen Ziel angekommen starteten wir die schöne
Wanderung durch den Kings Canyon, welche uns mit recht
steinig, steilen
Aufstiegen und schönstem Sonnenwetter mächtig ins Schwitzen
versetzte. Wiederum waren sehr wenig Wandersleut
anzutreffen, so dass man manchmal glaubte, vom Weg abgekommen
zu sein. Auch hier besichtigten wir nochmals den Sunset und
kehrten mit der einbrechenden Dämmerung in unsere Hotelanlage
zurrück, welche sehr gepflegt ist und einen guten Eindruck
hinterlies.
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