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  Von Olgas, Ayers Rock und der Redlifeside 
 

 

Nachdem wir unseren Flieger gegen 14 Uhr nach fast 4 Stunden Flug über scheinbar unbewohnte Gegenden, auf dem kleinen Flughafen am Ayers Rock Ganz schön riesig der Kleine... verliessen, war ein gänzlich anderes Klima spürbar. Angenehme trockene Wärme um die 39 °C und keine Wolke am Himmel, scheibar ideales Wetter für regengeplagte Mitteleuropäer. Leider konnten man hier keinen Van buchen (dies geht nur von Alice Springs aus), weshalb wir uns mit normalen Wagen auf die Unterkunftsuche begaben. Da nur ein Resort im Umkreis von 300 km vorhanden ist, fiel die Wahl nicht schwer. Schwerer viel uns die Entscheidung ob wir die Unterkunft für zwei Tage wirklich buchen sollten, da dies die teuerste Bleibe des gesamten Urlaubs werden sollte. Da wir aber nun mal hier waren und die nächste Station eben 300 km weiter entfehrt lag, nahmen wir das Zimmer, was übrigens das noch einzig Verfügbare an jenem Tag war. Nach kurzer Freude über das vollbrachte Glück, stockten wir im Supermarkt unsere Wasservorräte auf und planten die weiteren Etappen. Das Highlight Zentalaustraliens, über welches wir bisher nur in Prospekten gelesenBitte recht freundlich ... hatten, sollte mit untergehender Sonne noch an diesem Tage betrachtet werden. Der Anblick des Ayers Rock war einfach überwältigend, und sein Farbenspiel in der untergehenden Sonne lies uns fast einen ganzen Film verknipsen. Die Olgas, eine nicht ganz so sehr bekannte Felsformation liegt 32 km weiter nordöstlich, und ist mit 512 m Höhe schon aus der Ferne gut zu sehen. Für den nächsten Tag planten wir die "Valley of winds" Rundwanderung durch die Olgas. Nach 11 Uhr sollte man diese Tour allerdings nicht mehr beginnen, da es einfach zu heiss wird. Ebenfalls sollte man genau hinsehen, wo die kleinen Wegweiser hinzeigen und etwas Kletterlaune sollte neben dem wichtigen Wasser auch nicht fehlen. Belohnt wird man auf den 8 km mit sehr schönen Impressionen, welche man fast völlig allein verarbeiten kann. 

 

Zurück Schon aus der Ferne beeindruckend - die Olgas. im Resort genossen wir, wie am vorigen Tage auch schon die Hitze des Nachmittages im gekühlten Pool bei einem kalten Bier - etwas Luxus gehört hier irgendwie dazu. Mit der untergehenden Sonne nahmen wir Abschied vom Uluru, wie die Einheimischen den Ayers Rock liebevoll nennen, und bereiteten uns auf die morgige 300km Tagesetappe zum Kings Canyon vor.





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