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In
den ersten drei Tagen verweilten wir in Sydney, was
garantiert einen längeren Aufenthalt lohen würde. Das Klima
stellte sich glücklicherweise sehr kontinental dar, so dass
die körperlichen Anstrengungen der vergangenen zwei Tage
recht schnell verflogen, einer Entdeckung Australiens stand somit
nichts mehr im Wege. Um
die City zu erkunden, bot unser Hotel hierfür einen guten
Ausgangspunkt. Von hier aus war es nur ein Katzensprung bis
zum Pier, andererseits war die Einkaufsmeile – sich
befindent zwischen Market Street und King Street – zur
Freude von Annett nur wenige Meter entfernt. Die dort
gekauften Sachen durften dann übrigens die ganze Reise an
oberster Stelle in unserem Koffer verbringen.
Nichts
versäumen wollend, buchten wir gleich am ersten Tag eine
Stadtrundfahrt. Diese führte uns zu sehr sehenswerten Stellen,
wie Sydney Opera, the Rock oder einem der vielen Stadtstrände.
Leider reden die Aussies und so auch unser Reiseleiter ein
sehr mit Slang verzogenes Englisch. Nach anstrengendem Hinhören
stand irgendwann fest, uns mehr auf die Eindrücke zu
konzentrierten. Am nächsten Tag erkundeten wir Sydney zu Fuß,
und haben viele wunderschöne Impressionen und Erlebnisse
erfahren können.
Unbedingt
sehenswert ist der Royal Botanic Garden, welcher mit seiner un-
glaublichen Vielfalt an Flora und Fauna immerfort an Überraschungen
auf- wartet. Mystisch wirken die Fruitbats in den Wipfeln der Bäume,
die mit einbrechender Dunkelheit ins Leben erweckenden und
dann den Himmel zu Scharen füllen. Wer anschließend im
Observatorium den Nächtlichen Sternenhimmel erkunden möchte,
sollte sich unbedingt vorher anmelden, es herrscht eine starke
Nachfrage. Vollkommen Erschöpft und eingenommen vom Flair
dieser Stadt fielen wir irgendwann nur noch in Bett.
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